Artikel in der Stadtzeitung am 30.09.2026 von Jonathan Förderer
„Aber das können wir so nicht machen, weil …“ Leider sind das häufig die Worte, die man zu hören bekommt, wenn man innovative und inklusive Anträge und Vorschläge einbringt, um die Stadt und das Leben ihrer Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Natürlich haben Utopien ihre Grenzen, aber sie lassen uns von dem träumen, was möglich ist. Warum versuchen wir nicht einfach, was passiert, wenn wir in der Innenstadt flächendeckend kostenfreies WLAN anbieten? Studierende, die im Café für ihre Hausarbeit recherchieren, bringen Leben in die Stadt. Ein älteres Ehepaar ohne mobile Daten kann trotzdem den Enkeln ein Bild vom Weindorf schicken und sie in der Ferne grüßen. So entstehen positive Gefühle, die uns zufrieden und unsere Stadt lebenswerter machen. Oder versuchen wir doch mal, im engen Innenstadtbereich den ÖPNV während des European Green Capital Jahres kostenfrei anzubieten, damit jede Person von Veranstaltungsort zu Veranstaltungsort kommen kann. Wie positiv würde das bei den Heilbronnern und internationalen Gästen ankommen? Natürlich ist nicht alles möglich. Aber wer gar nicht erst dafür kämpft, hat schon verloren. Also: Ned klatsche, mache! Von was träumt ihr für unsere Stadt?